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Haltungstipps für Kaninchen

Kaninchen können sowohl draußen als auch drinnen gehalten oder in einer Kombination aus beidem. Lies jetzt weiter, um herauszufinden welche Art von Gehege am besten geeignet sind und was sie enthalten sollten, um dein Kaninchen glücklich und gesund zu halten.

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Innengehege

Es gibt zahlreiche spezielle Kaninchengehege zu kaufen. Viele besitzen dicke Plastikböden und Draht- oder Metallseiten und -decken. Diese sind widerstandsfähiger und halten auch dem Zerkauen der kleinen Kaninchenzähne stand. Wenn der Plastikboden jedoch zu dünn ist und eher schwach wirkt, wird es einem Kaninchen früher oder später gelingen sich durchzubeißen.

Das Gehege sollte 5 Mal so groß sein wie dein Kaninchen. Natürlich kann man Kaninchen auch in einem Innenstall oder einer anderen Art von Räumlichkeit halten. Das bietet ihnen mehr Platz, allerdings sollte dabei darauf geachtet werden, dass es auch gut zu reinigen ist (dein Zimmerteppich eignet sich da z.B. weniger) und das Kaninchen nicht entkommen kann.

Außengehege

Diese Art von Gehegen sind normalerweise erhöht und aus Holz und Draht hergestellt. Wichtig hierbei ist, dass die Türen stabil sind und sicher verschließbar, damit das Kaninchen nicht hinaus- und Raubtiere nicht hineingelangen. Der Boden sollte weich und nicht ebenmäßig sein. Ein harter Boden kann bei Kaninchen Wunden verursachen und damit auch Schmerzen, wenn sie keinen weichen Platz haben, um darauf auszuweichen. Außerdem könnte dies auch dazu führen, dass das Kaninchen in seine Toilette flüchtet und dort die meiste Zeit verbringt.

Ein Teil des Geheges sollte geschlossen oder verdeckt sein, damit das Kaninchen einen sicheren Platz hat, um sich zurückzuziehen, wenn es z.B. regnet oder es erschrickt etc. In sehr heißen und sonnigen Zeiten sollte sein Gehege zudem im Schatten stehen. Das Kaninchen sollte Grabhöhlen und -tunnel zur Verfügung haben, die mindestens 30 cm tief ins Erdreich gehen. Wird es zu heiß draußen, ist es ratsam, das Kaninchen ins Haus zu holen.

Vorbereitungen für das Gehege im Winter

Kaninchen können kaltes Wetter recht gut verkraften. Karton, Plexiglas oder eine andere Art von Abdeckung hilft jedoch dabei den kalten Wind draußen zu halten. Dabei sollte jedoch nicht das komplette Gehege abgedeckt sein, da dein Kaninchen die Luftzirkulation immer noch benötigt. Wenn möglich, kann das Gehege auch erstmal in der Garage untergebracht werden. Dort ist es wärmer und windgeschützter.

Das Wasser muss mindestens zweimal täglich gewechselt werden, sollte die Gefahr des Zufrierens bestehen, denn Kaninchen brauchen ständigen Zugang dazu. Genau so wie Futter. Kaninchen, die im Winter draußen gehalten werden, brauchen mehr Futter als in den warmen Monaten.

Spezielle Berücksichtigungen bei Kaninchengehegen

Käfigtüren

Achte immer darauf, dass die Türen auch wirklich verschlossen sind, bevor du gehst. Kaninchen sind sehr neugierig und könnten Probleme bekommen, wenn sie an Kabeln, Möbeln, Schuhen oder speziellen Böden knabbern.

Futternäpfe

Ein schwerer Napf für Pellets oder Grünfutter ist am geeignetsten. Kaninchen lieben es Dinge umzuschmeißen oder in die Luft zu werfen. Ein schwerer Napf kann dies verhindern und somit auch die damit einhergehende Lebensmittelverschwendung.

Heuraufe

Heu sollte man am besten sowohl auf dem Boden als auch an einer höhergelegten Stelle, wie in einer angebrachten Heuraufe, liegen haben. Wenn Kaninchen urinieren und damit das Heu auf dem Boden verunreinigen, haben sie trotzdem noch Zugang zu frischem Heu in der Raufe. Es kann auch an der Decke des Geheges befestigt werden, ebenso wie Grüngemüse. Frisches Heu sollte einem Kaninchen täglich zur Verfügung stehen.

Wasser

Wasserflaschen oder schwere Näpfe sind beides Optionen. Die Wasserflaschen werden meistens jedoch bevorzugt, da Kaninchen sie nicht umwerfen können, und das Fell des Kaninchens dadurch trocken und reingehalten wird. Wenn dein Kaninchen noch keine Wasserflasche kennt, kannst du ein paar Tropen ungesüßten Fruchtsaft auf die Spitze tun, um es zu ermutigen es auszuprobieren. Das Wasser sollte täglich ersetzt werden.

Einstreu

Kaninchen brauchen einen weichen Untergrund, um darauf zu sitzen oder zu liegen. Dafür sind mehrere Lagen Heu oder auch Späne geeignet. Bei Späne sollte darauf geachtet werden, von welcher Art Baum sie stammt. Da einige, z.B. die Kiefer, einen irritierenden Geruch besitzen können, der Kaninchen zum Niesen bringt und wässrige Augen verursacht. Die Einstreu sollte zweimal die Woche gewechselt werden, öfter wenn das Kaninchen keine extra Kaninchentoilette benutzt.

Kaninchentoilette

Es gibt Kaninchentoiletten, die extra für Ecken im Gehege oder Zimmer gedacht sind und eine flache Vorderkante besitzen. Zum Einstreuen kann die ganz normale Einstreu genutzt werden, und sie sollte täglich gereinigt werden.

Verstecke

Kaninchen sind Beutetiere und können durch laute Geräusche, schnelle Bewegungen und sogar durch Schatten schnell erschrecken. Deswegen benötigen sie kleine Häuser zum Verstecken in ihrem Gehege.

Beschäftigung

Kauspielzeuge im Haus und/ oder Gehege helfen dabei, dass Kaninchen nicht an anderen, ungewollten Dingen kauen. Dafür sind Toilettenpapierrollen, Strohspielzeug, hölzerne Kauspielzeuge, einige Arten von Zweigen (Achtung! Manche Pflanzen sind giftig für Kaninchen!) geeignet. Außerdem können Leckerlies und Futter zur Beschäftigung versteckt werden.

Zeit im Freien

Draußen sollten Kaninchen niemals unbeaufsichtigt sein. Es braucht nur einen kurzen Moment, damit sich ein Raubtier, wie Habichte oder auch Katzen, ein Kaninchen schnappt. Daher sollte das Gehege auch möglichst komplett geschlossen sein, um die Zeit im Freien so sicher wie möglich zu gestalten.

Interessant sind auch unsere Artikel über Geeignete Pflanzen für Kaninchen und Giftige Pflanzen für Kaninchen, damit du weißt, welche du draußen lieber vermeiden solltest.

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