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Urinveisinfeksjon katten

Tipps für Katzen mit Harnwegserkrankungen oder Nierenproblemen

Die Tierärzt:in, die dein Haustier behandelt, ist immer die beste Person, um dich über den weiteren Behandlungsplan zu beraten. Bei den meisten Katzen kann es jedoch hilfreich sein, die Wasseraufnahme zu erhöhen und den Stress abzubauen, um mit Harn- oder Nierenproblemen umzugehen.

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Diese beiden Krankheiten haben unterschiedliche Eigenschaften und betreffen Katzen somit auch unterschiedlich. Deswegen teilen wir hier unsere tiermedizinischen Top 10 Tipps, wie du deiner Katze helfen kannst.

Klinische Anzeichen von Harnwegsproblemen

Katzen mit Harnwegsproblemen, die auch als Feline Lower Urinary Tract Disease (FLUTD) bezeichnet werden, beschreiben eine Vielzahl von Erkrankungen, die die Blase und die Harnröhre umfassen. Klinische Symptome sind dabei:

  • Schwierigkeiten und Schmerzen beim Wasserlassen
  • Erhöhte Häufigkeit des Wasserlassens
  • Blut im Urin
  • Übermäßiges Lecken
  • Urinieren außerhalb der Katzentoilette

FLUTD betrifft meistens übergewichtige Katzen mittleren Alters, die wenig Bewegung haben, eine Katzentoilette in Innenräumen verwenden und sich über Trockenfutter ernähren. Haushalte mit mehreren Katzen, emotionaler und umweltbedingter Stress sowie abrupte Routineänderungen erhöhen das FLUTD-Risiko. Allerdings können Katzen mit einer Harnröhrenobstruktion ähnliche Anzeichen aufweisen. Das wäre hingegen ein akuter Notfall.

Die Nieren von Katzen können mit zunehmendem Alter versagen und leider gibt es bei chronischen Nierenerkrankungen keine Heilung. Eine frühzeitige Diagnose und sorgfältige Behandlung können jedoch dazu beitragen, die Lebensqualität und -dauer der Katze zu verbessern. Katzen mit chronischer Nierenerkrankung sind in der Regel älter als solche mit FLUTD. Klinische Symptome sind:

  • Erhöhte Häufigkeit des Wasserlassens
  • Vermehrtes Wassertrinken
  • Bakterielle Infektionen der Blase und Niere
  • Gewichtsverlust mit vermindertem Appetit
  • Erbrechen und/oder Durchfall
  • Blutiger oder trüber Urin
  • Geschwüre im Mund, insbesondere am Zahnfleisch und an der Zunge
  • Mundgeruch mit einem Ammoniak-ähnlichen Geruch

10 Tipps, um deiner Katze bei Harnwegsproblemen oder Nierenerkrankungen zu helfen

  1. Spezielle, tiermedizinische Ernährung
    Dein:e Tierärzt:in könnte eine spezielle Ernährung empfehlen. Katzen mit Harnwegsproblemen profitieren von einer Ernährung, die den Urin auf einem gewissen pH Level hält. Das Ziel ist es dabei die Bildung von Kristallen oder Steinen innerhalb der Blase und der Nieren zu verhindern. Katzen mit Nierenerkrankungen profitieren hingegen von einer Ernährung, bei der der Protein- und Phosphorgehalt möglichst klein gehalten wird. Stelle die Fütterung langsam um.

    Katzen mit Nierenproblemen profitieren außerdem von kleinen Mahlzeiten, die zwar von der Menge wenig, dafür aber häufig gefüttert werden. Diejenigen mit Harnproblemen ernähren sich häufig sehr streng, da ihre Probleme durch Übergewicht verschlimmert werden können. Wenn eine Katze das empfohlene verschreibungspflichtige Futter nicht zu sich nimmt, sollte die Tierärzt:in nach weiteren Möglichkeiten gefragt werden. Grundsätzlich ist es immer ratsam, die Ernährung gründlich mit der Tierärzt:in zu besprechen, da diese häufig einen großen Teil der Behandlung der Katze ausmacht.
    Das Zufüttern von Dosenfutter ist die beste Möglichkeit, um die Flüssigkeitszufuhr der Katze zu erhöhen.
  2. Pingelige Esser
    Katzen haben im Laufe der Jahre bestimmte Vorlieben entwickelt und einige haben gewisse Ernährungspräferenzen! Manchmal hilft es schon das Nassfutter zu erwärmen, da dies sein leckeres Aroma verlieren kann, wenn es im Kühlschrank aufbewahrt wird. Raumtemperatur kann dabei schon ausreichend sein. Beim Essen sollte sie immer Ruhe haben, da die meisten Katzen lieber allein fressen. Die Schalen müssen nach jedem Gebrauch gereinigt werden und dürfen nicht stark nach Reinigungsmittel riechen.

    Manche Katzen bevorzugen es aus Glas- oder Keramikschalen zu fressen oder zu trinken, da Plastik einen unangenehmen Geruch und Geschmack besitzen kann und Metallschalen zu viel Lärm machen.
  3. Mehrere Trinkschalen
    Es ist wichtig die Katzen zum Trinken zu animieren, damit sie gut hydriert bleiben. Wasser- und Futterschalen sollten daher auch voneinander getrennt sein. Zudem hilft es gleich mehrere Trinkschalen an verschiedene Orte im Haus zu platzieren, allerdings nicht in die Nähe der Katzentoilette oder an Bereiche, in denen immer viel los ist und die die Katze daher ungerne aufsuchen möchte.
  4. Höhe
    Einige Katzen mögen es nicht auf dem Boden zu fressen und sind glücklicher, wenn sie dies an einem höher gelegten Ort tun dürfen. Das kann für einige schwieriger werden, wenn sie älter werden, weil sie dann häufig nicht mehr so wie früher springen können. Für ältere Patienten mit Gelenkproblemen, reicht es daher schon die Schale auf eine Stufe oder eine Art Block zu stellen, damit sie im Stehen fressen können; Das Krümmen oder Bücken beim Fressen kann für diese Katzen nämlich unangenehm oder sogar schmerzhaft sein und vermindert so die Menge der Wasser- und/oder Futteraufnahme.
  5. Flachwasserschalen
    Große, flache Schalen erlauben der Katze sich umzusehen, wenn sie fressen oder trinken. Viele Katzen mögen es nicht, wenn ihre Schnurrhaare die Seiten der Schale berühren. Eine Untertasse eignet sich perfekt als Fressnapf, es ermöglicht den Zugang aus jedem Winkel.
    Manche Katzen bevorzugen fließendes Wasser, z.B. bei einem kleinen Wasserbrunnen.
  6. Wasser mit Geschmack
    Die abgetropfte Flüssigkeit aus einer Thunfischdose oder Wasser von gekochtem Hühnchen kann ebenfalls zum normalen Wasser zugefügt werden oder man macht Eiswürfel daraus und legt diese in das Wasser. Das Wasser sollte täglich gewechselt und die Schale gesäubert werden.
  7. Katzentoilette
    Regelmäßiges Urinieren sollte gefördert werden. Dafür müssen die Katzentoiletten einfach für die Katzen zu erreichen sein. Pro Katze muss eine Extra-Katzentoilette vorhanden sein. Die sollten zudem an verschiedenen Orten aufgestellt werden. Auch verschiedene Einstreu kann dabei helfen, so kann schnell erkannt werden, welches die Katze bevorzugt. Auch Katzen, die hinausgehen, sollten drinnen eine Katzentoilette haben, selbst dann, wenn sie immer draußen uriniert haben.

    Denn umso älter eine Katze wird, desto angreifbarer kann sie sich draußen fühlen und bevorzugt deswegen möglicherweise eine Katzentoilette, die für mögliche Feinde nicht zugänglich sind. Die häusliche Umgebung kann ihr dieses Gefühl der Sicherheit vermitteln und hilft den Besitzern dabei Abnormalitäten des Harndrangs der Katze schneller zu entdecken, z.B. eine vermehrte Abgabe oder Blut im Urin. Stufenfreier Zugang zu der Toilette kann es gerade einer älteren Katze zugänglicher machen.
  8. Stress
    Versuche, den Stress deiner Katze zu reduzieren. Du kennst deine Katze am besten und weißt, was sie möglicherweise beunruhigt. Aber es gibt auch eine Reihe allgemeiner Dinge, die man von zu Hause aus tun kann, um dabei zu helfen. Durch Verstecke können sich Katzen sicherer fühlen. Zum Beispiel Kisten oder ein überdachter Raum in jedem Raum. Pheromontherapien setzen geruchlos beruhigende Pheromone frei, die Katzen helfen sich sicherer zu fühlen. Leider wirken Katzenpheromone nicht bei allen Katzen positiv, sind aber sehr sicher in der Anwendung und definitiv einen Versuch wert.

    Katzentoiletten, Futter- und Wasserschalen sollten aus der Sichtweite anderer, fremder Katzen sein – Nachbarskatzen könnten z.B. draußen im Garten zu sehen sein durch die Glastür oder ein Fenster. Obwohl sie dies möglicherweise immer getan haben, können Katzen plötzlich Probleme mit Dingen bekommen, die sie bisher toleriert haben.
  9. Futterergänzungsmittel
    Harnspezifische Ergänzungsmittel können einigen Katzen helfen. Eine 6-8-wöchige Testversion reicht aus, um festzustellen, ob sie sich positiv auf das Tier auswirkt. Diese können z.B. auf Lebensmittel gestreut werden.

Immer noch besorgt?

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