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Warum hat mein Hund blutigen Durchfall?

Durchfall ist leider ein häufiger Grund für die Vorstellung von Hunden in einer Tierarztpraxis. Meist sind die ersten Anzeichen, dass der Hund ungewöhnlich oft nach draußen muss. Diese Ausflüge führen dann zu wässrigem, schleimigem oder manchmal auch blutigem Kot. Wenn du dir Sorgen machst, weil dein Hund blutigen Durchfall hat, wende dich an eine:n Tierärzt:in. Lies weiter, um mehr über mögliche Ursachen zu erfahren.

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Worauf sollte ich achten, wenn mein Hund blutigen Durchfall hat?

Wenn du Blut im Kot bemerkst, ist es wichtig, zwischen frischem Blut (hellrote Streifen oder Flecken) und verdautem Blut (oft dunkler oder teeriger Kot) zu unterscheiden. Frisches Blut wird normalerweise vom Dickdarm produziert, während verdautes Blut auf Blutungen im Magen oder Dünndarm hinweist. Die Farbe des Kots ist eine nützliche Orientierungshilfe!

7 Ursachen für blutigen Durchfall bei Hunden

Theoretisch kann alles, was Durchfall hervorruft, auch blutige Beimengungen verursachen. In diesem Artikel wird besprochen, was die häufigsten Auslöser für Durchfall sind und welche davon am ehesten zu blutigem Kot führen können.

1. Irritation des Dickdarms durch fremde, unverdauliche Materialien

Unverdauliche Nahrungsbestandteile, die in den Dickdarm gelangen, werden zu Kot geformt. Dort wird dieser dann weitertransportiert und kann, wenn die Bestandteile raue oder scharfe Kanten haben, wie Sandpapier auf die Darmschleimhaut wirken. Autsch!

In manchen Fällen verursacht dieses unverdauliche Material Blutungen im Darm. Sie sind als rote Streifen oder Flecken im Kot deines Hundes zu erkennen. Ein Zustand, der "Kolitis" genannt wird, wird diagnostiziert, wenn kleine Mengen von weichem, blutigem und/oder schleimigen Kot produziert werden.

Obwohl diese Diagnose eine Reihe verschiedener Ursachen haben kann, ist die häufigste eine mechanische Reizung. Glücklicherweise lässt sich dies meist mit Schonkost und eventuell auch mit von der Tierärzt:in verschriebenen Medikamenten beheben.

2. Chronisch Entzündliche Darmerkrankung (CED)

CED kann ebenfalls die oben beschriebenen Anzeichen einer Kolitis hervorrufen. Allerdings treten diese Symptome meistens wiederholt auf und sprechen auf gängige Behandlungen nicht an. CED kann durch das körpereigene Immunsystem und/oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausgelöst werden.

3. Parvovirus

Parvovirose ist eine schwere Virusinfektion, die häufig bei ungeimpften Welpen auftritt. Sie verursacht Blutungen im gesamten Darm und führt häufig dazu, dass verdautes (dunkles oder teeriges) Blut ausgeschieden wird. Es handelt sich hierbei um eine ernstzunehmende Erkrankung mit einer hohen Sterblichkeitsrate. Eine tierärztliche Behandlung muss schnell erfolgen.

4. Rektale Polypen

Rektale Polypen sind in der Regel gutartig und durch eine Operation behandelbar, können aber Schlieren von frischem Blut im Kot verursachen. Diese Symptomatik spricht nicht auf die Standardbehandlungen für Durchfall an.

5. Tumor

Tumore des Dünn- und Dickdarms sind selten, können aber durchaus blutigen Durchfall verursachen (sowohl gut- als auch bösartige).

6. Medikamente

Einige Medikamente (verschreibungspflichtige und rezeptfreie) können zu Reizungen und Blutungen im Magen-Darm-Trakt führen. Achte darauf, den Stuhl deines Tieres regelmäßig zu untersuchen, wenn es entzündungshemmende Mittel oder Antibiotika einnimmt.

Obwohl blutiger Durchfall alarmierend ist, kann er meist mit ein paar einfachen Mitteln behandelt werden. Suche immer eine:n Tierärzt:in auf, wenn dein Haustier Durchfall hat, mit oder ohne Blut. Falls der Hund ansonsten glücklich und aktiv ist und einen guten Appetit hat, solltest du einige dieser Hausmittel ausprobieren, während du auf deinen Termin wartest!

7. Würmer

Würmer können dem Hund Nährstoffe entziehen und Darmwand oder andere innere Organe beschädigen. Wenn der blutige Durchfall durch Würmer erzeugt wird, kann nur der Tierarzt weiterhelfen. Regelmäßige Wurmkuren können helfen einem Befall vorzubeugen.

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