Fastingmedel for hund och katt

Impfen von Katzen - Antworten auf Ihre Fragen

Eine Impfung stellt die wichtigste Maßnahme zur Verhinderung von Erkrankungen dar. Nicht nur das einzelne Tier erhält dadurch Schutz, sondern ein hoher Durchimpfungsgrad in Tierpopulationen trägt dazu bei, dass Epidemien verhindert werden oder Infektionserreger sogar langfristig ausgerottet werden können. Die Notwendigkeit von Impfungen ist unbestritten. Sie fördern die Gesunderhaltung unserer Haustiere und stellen einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz dar. Darüber hinaus verhindern sie die Übertragung von Krankheiten auf den Menschen (Zoonosen). Man unterscheidet zwischen Infektionserregern, gegen die ein Tier grundsätzlich immer geschützt sein muss (z. B. Katzenseuche, Katzenschnupfen), und Infektionserregern, gegen die ein Tier nur unter besonderen Umständen geschützt sein muss (z. B. FIP, FeLV).

Dieser Artikel wurde von einem FirstVet-Tierarzt verfasst
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Die ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StiKo Vet) am Friedrich-Loeffler-Institut, die aus führenden Professoren aller fünf deutschen Veterinär-Universitäten besteht, gibt u. a. regelmäßig aktualisierte „Leitlinien zum Impfen von Kleintieren“ heraus. Diese Leitlinien dienen der Orientierung aller praktischen Tierärzte in unserem Land. In der letzten Ausgabe vom 1.02.2019 ist die Impf-Empfehlung für Hunde zum dauernden Schutz:

Grundimmunisierung

Die Impfungen eines Katzenwelpens in den ersten zwei Lebensjahren werden als Grundimmunisierung bezeichnet.

Alter:

8 Lebenswochen RCP

12 Lebenswochen RCP, (Tollwut)

16 Lebenswochen RCP

15 Lebensmonate RCP, (Tollwut)

Bei Katzen ab Lebenswoche 16 ist eine einmalige Impfung mit Lebendimpfstoffen bzw. eine zweimalige Impfung mit inaktivierten Impfstoffen im Abstand von 3 – 4 Wochen ausreichend, die erneute Impfung nach einem Jahr schließt die Grundimmunisierung ab.

Wiederholungsimpfungen

Das sind alle Impfungen, die nach abgeschlossener Grundimmunisierung erfolgen. Beim jährlichen Impfbesuch wird Dein Tierarzt Dich darüber informieren, welche Impfungen jeweils zu wiederholen sind (unterschiedliche Impfintervalle).

Tierärzte verwenden heute in der Regel verschiedene Kombinationsimpfstoffe, so dass mit einer Spritze gegen verschiedene Krankheiten geimpft werden kann. Die Hersteller dieser Kombinationsimpfstoffe unterscheiden sich teilweise in den Impfintervallen zwischen 1 und 3 Jahren. Die oben genannten Impfungen verhindern den Ausbruch folgender Erkrankungen:

Felines Herpes-Virus (Rhinothracheitis-Virus, R) und Calici-Virus ( C): Diese beiden Viren zusammen sind die Hauptursache für Infektionen der oberen Atemwege bei Katzen, dem Katzenschnupfen.

Felines Panleukopenie-Virus (P): auch bekannt als Katzen-Parvovirus oder Katzenseuche. Eine schwere und häufig tödliche Ursache der hämorrhagischen Gastroenteritis. Infektionsausbrüche mit diesem Virus sind häufig, und ein hoher Anteil der betroffenen Katzen kann daran sterben.

Sonderfall Tollwut

Tollwut ist in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland durch ein konsequentes Impfsystem bei Haustieren und Füchsen ausgerottet worden. Diese Erkrankung ist übertragbar auf den Menschen (Zoonose). Sie führt nach Ansteckung in wenigen Tagen zum Tod. Noch jetzt sterben jährlich 60.000 Menschen an Tollwut in Afrika und Asien, verursacht durch Hundebisse. Durch den Import zahlreicher Tierschutzhunde aus dem südlichen und östlichen Europa, der leider allzu häufig illegal (u. a. nicht mit gültiger Tollwutimpfung) erfolgt, müssen auch hier bei uns Amtstierärzte oft verdächtige Tiere und solche, die mit ihnen in Kontakt gekommen sind, in Quarantäne stellen.

Damit Deutschland weiterhin tollwutfrei bleibt, gibt es in Deutschland seit 1991 eine gesetzliche Tollwutverordnung. Sie regelt das behördliche Vorgehen zur Prophylaxe und bei Verdacht auf Erkrankung und bei Seuchenausbruch. Das Gesetz unterscheidet im Seuchenfall zwischen geimpften und nicht geimpften Tieren, so dass Deine Katze im Ernstfall entweder „nur“ für eine bestimmte Zeit in Quarantäne kommt oder sofort eingeschläfert werden muss.

Darüber hinaus existieren innerhalb von Europa beim Reiseverkehr von Haustieren ebenfalls verbindliche, gesetzliche Regelungen: Ins Ausland reisen dürfen nur Katzen mit ausreichendem Tollwutimpfschutz und Chip (zur Identifikation), nachgewiesen durch einen blauen EU-Impfpass, den jeder praktische Tierarzt ausstellt. Und wenn Du von Deiner Reise nach Hause kommst, prüfen auch die deutschen Behörden an der Grenze, ob Deine Katze wieder einreisen darf.

Gemeindeverordnungen zum Schutz freilebender Katzen

In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Gemeinden in Deutschland neue gesetzliche Verordnungen hinsichtlich der Freigänger-Katzen auf den Weg gebracht: Diese gesetzlichen Grundlagen verpflichten Katzenhalter, ihre Katzen vor dem Freigang mit einem Identifikations-Chip zu registrieren und zu kastrieren. In Einzelfällen bestimmt der zuständige Amtstierarzt, ob das Tier auch nachweislich gegen Tollwut geimpft sein muss.

Es ist nie zu spät, ein Impfprogramm zu beginnen. Wenn Du eine ältere Katze oder Wohnungskatze hast, oder in Sorge bist, ob bestimmte chronische Erkrankungen Deiner Katze sich mit dem Impfen vertragen, oder der Impfschutz abgelaufen ist (Überschreitung der 365-Tage-Auffrischungsgrenze), können wir Dich beraten, wie Du Deine Katze individuell schützen kannst. Bedenke bitte auch, dass viele Katzenpensionen nur geimpfte Tiere aufnehmen, und Du mit Deiner geimpften Katze dafür sorgst, dass keine Krankheitserreger auf (noch) ungeimpfte Katzen übertragen werden können.

Wie verhält es sich mit dem Titer-Test?

Viele Menschen sind besorgt über die Folgen regelmäßiger Impfungen, ohne dass es hierfür belegbare wissenschaftliche Beweise gäbe. Sie bevorzugen eine vorherige Blutentnahme, um die Höhe der sog. Antikörper im Blut ihrer Katze gegen eine bestimmte Krankheit bestimmen zu lassen, bevor sie das Tier erneut impfen lassen möchten. Diese Aussagen über die Höhe der Antikörper sind jedoch – je nach beobachteter Krankheit – nicht unbedingt aussagekräftig. In der Praxis werden sie sehr selten durchgeführt, da diese Laborkosten wesentlich höher als eine Wiederholungsimpfung sind.

Immer noch besorgt?

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