Fastingmedel for hund och katt

Impfen von Katzen - Antworten auf Ihre Fragen

Eine Impfung ist die schnellste und beste Möglichkeit Ihre Katze vor vermeidbaren Krankheiten zu schützen. Die meisten dieser Krankheiten werden durch Viren verursacht, und leider gibt es für die meisten Viren, die heutzutage Katzen befallen, keine direkte Behandlungsmethode. Wir alle wissen, dass “Vorbeugen besser ist als Heilen”. Einige der unten aufgeführten Krankheiten sind medikamentös behandelbar, andere können jedoch tödlich sein. Tierärzte sehen häufig schwere Krankheiten bei ungeimpften Kätzchen und Katzen jeden Alters. Viele dieser Krankheiten können durch eine einfache Impfung verhindert, oder die klinischen Symptome minimiert werden.

Es ist ratsam, dass alle Kätzchen zunächst zwei Injektionen erhalten. Diese beginnen im Alter von 8-9 Wochen. Die zweite Impfung erfolgt 3-4 Wochen später, wenn sie über 12 Wochen alt sind. Je nach der Krankheitsprävalenz in Ihrer Region empfiehlt Ihr Tierarzt in seltenen Fällen möglicherweise eine dritte Impfung ab der 16 Woche. Wir raten ihnen, dass die Katzen erst mindestens sieben Tage nach der zweiten Impfung ins Freie gelassen werden, da ihr Immunschutz nicht mehr voll wirksam ist. Wir empfehlen jedoch auch, sie erst nach der Kastration ins Freie zu lassen.

Nach der Erstimpfung sollte eine jährliche Auffrischungsimpfung durchgeführt werden. Jährliche Auffrischungsimpfungen sind unerlässlich, da die Immunantwort des Körpers mit der Zeit natürlicherweise abnimmt. Einige Impfungen müssen jedes Jahr durchgeführt werden, und andere werden je nach Impfstoff alle 2-3 Jahre verabreicht

Tierärzte verwenden am häufigsten Kombinationsimpfstoffe, was bedeutet, dass Ihre Katze mit einer einzigen Injektion gegen mehrere verschiedene Krankheiten geschützt ist. Die am häufigsten verabreichte Impfung trägt zum Schutz Ihrer Katze vor verschiedenen Krankheiten bei:

  1. Katzen-Panleukopenie-Virus: auch bekannt als Katzen-Parvovirus oder Katzenseuche. Eine schwere und häufig tödliche Ursache der hämorrhagischen Gastroenteritis. Infektionsausbrüche mit diesem Virus sind häufig, und ein hoher Anteil der betroffenen Katzen kann daran sterben.
  2. Der feline Herpesvirus (FHV-1) und das feline Calicivirus (FCV): Impfstoffe gegen beide Viren werden immer kombiniert. Diese beiden Viren zusammen sind die Hauptursache für Infektionen der oberen Atemwege bei Katzen, dem Katzenschnupfen.
  3. Felinen Leukämie-Virus (FeLV): eine ernste Krankheit, die durch Kämpfe, gegenseitige Pflege und gemeinsame Nutzung von Futter-/Wasserschüsseln und Katzentoiletten verbreitet wird. Kätzchen können sich auch vor der Geburt durch ihre Mutter infizieren.

Katzen, die vom Katzenschnupfen betroffen sind, zeigen typischerweise Niesen, Nasenausfluss, Bindehautentzündung, vermehrten Augenausfluss und Mundgeschwüre als Symptome. Die klinischen Symptome variieren von leicht bis extrem schwer. Gelegentlich können auch andere Komplikationen auftreten, einschließlich einer viralen Lungenentzündung. Bei FHV-1 bleiben die meisten Katzen auch nach Abklingen der ersten Anzeichen dauerhaft mit dem Virus infiziert, und einige Katzen entwickeln im Anschluss wiederkehrende Augeninfektionen oder andere Krankheitsbilder.

FeLV ist eine schwerwiegende Erkrankung, die bei dauerhaft infizierten Katzen eine Vielzahl von Komplikationen verursacht. Dazu gehören Immunsuppression, Anämie (geringe Anzahl von roten Blutkörperchen) und Lymphome (Krebs der weißen Blutkörperchen). Leider sterben die meisten dauerhaft infizierten Katzen an den Folgen der Infektion. Wir empfehlen, dass alle Katzen, die nach draußen gehen, gegen FeLV geimpft werden, da sie auf Katzen mit unbekanntem Impfstatus stoßen können und das Risiko tragen dem FeLV ausgesetzt zu sein.  Eine Kastration trägt auch dazu bei, Kämpfe und somit das Risiko der Krankheitsverbreitung zu verringern

Es ist nie zu spät, mit einem Impfprogramm zu beginnen. Wenn Sie eine ältere Katze haben oder der Impfstatus Ihrer Katze abgelaufen ist (Überschreitung der 365-Tage-Auffrischungsgrenze), beraten wir Sie gerne, wie Sie Ihre Katze schützen können. Ältere (geriatrische) Katzen und Kätzchen haben ein schwächeres Immunsystem als erwachsene Katzen, daher ist es besonders wichtig, dass sie komplett geimpft sind und ihre Auffrischungsimpfungen auf dem neuesten Stand gehalten werden. Darüber hinaus nehmen die meisten Katzenpensionen keine Katzen auf, wenn sie nicht über einen aktuellen Impfpass verfügen, da die Gefahr besteht, dass ungeimpfte Katzen Krankheitserreger übertragen.

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