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So findet man den richtigen Hundetrainer

Es ist eine weit verbreitete Annahme, dass jedes Hundetraining eine Gruppenarbeit umfasst, in der jeder im Kreis steht und lernt, dass die Hunde bei einem sitzen und bleiben. Und während dies zwar eine Art des Trainings sein kann, gibt es eine Vielzahl von Optionen und Strategien, wenn es um das Hundetraining geht. Wenn du also "Hundetrainer in meiner Nähe" gegoogelt und 127 Millionen Ergebnisse erzielt hast, woher sollst du wissen, wen du von ihnen auswählst? Lies hier weiter, um 4 einfache Schritte zu lernen, um den besten Hundetrainer für deine speziellen Bedürfnisse zu finden!

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FirstVet bietet für nur EUR 25 bis 33 Videoanrufe mit erfahrenen Tierärzt:innen. Sie können innerhalb von Minuten eine Beratung erhalten, indem Sie die FirstVet-App kostenlos aus dem Apple App Store oder Google Play Store herunterladen. Über 500.000 zufriedene Nutzer vertrauen FirstVet bei der Behandlung ihres Haustiers.

1. Finde den richtigen „Typ“

Am wichtigsten ist es zu wissen, was man vom Training erwartet. Braucht man Hilfe bei grundlegenden Befehlen zum Gehorsam oder dabei, dass sich der eigene Hund in der Öffentlichkeit und an der Leine besser verhält? Weist der Hund ein Problemverhalten auf, das behoben werden soll? Vielleicht hat der Hund auch zu viel Energie und man braucht eine bessere Alternative, als alle Möbel zu zerkauen.

Auch ist wichtig, ob man nach einer Gruppenarbeit sucht, in der sich der eigene Hund in der Sozialisierung üben kann oder einen Einzelunterricht bevorzugt, weil sich der Hund dort besser konzentrieren würde. All diese und weitere Optionen sind wahrscheinlich in der Nähe verfügbar.

Eine weitere Überlegung wäre, wo der eigene Hund generell besser aufpasst, bei der Hundetrainer:in, die lediglich Schulungen in ihren Einrichtungen anbietet oder bei einer, die für den Unterricht auch nach Hause kommt. Einige Trainer:innen nehmen den Hund sogar für einen festgelegten Zeitraum bei sich auf und geben ihn mit einem gewissen Ausbildungsniveau an die Halter:innen zurück.

2. Finde die richtige Art von Trainer:in

Hundetraining ist eine unregulierte Branche. Jeder kann ein Hundetraining-Unternehmen gründen und seine Dienste in Rechnung stellen, unabhängig von Ausbildung oder Erfahrung. Ein Blick auf die Online-Biografie der potenziellen Trainer:in kann da schon helfen, um festzustellen über welche Referenzen sie verfügt. Natürlich kann man auch direkt nachfragen.

Die Mitgliedschaft in einer Organisation wie dem Internationalen Verband üfr hundetrainer und Hundeunternehmer ist für Trainer:innen nicht obligatorisch, zeigt jedoch ihr Engagement für den Beruf und ihr Interesse an Weiterbildung. Es kann auch hilfreich sein, direkt mit der Trainer:in zu sprechen, um zu sehen, wie sie mit einem interagiert. Ein:e gute:r Trainer:in trainiert den Halter genauso wie den Hund. Die besten sind teils Ausbilder, teils Therapeut und teils auch Dolmetscher zwischen Hund und Mensch!

3. Verwendung von positiven Trainingsmethoden

Die Methode der Trainer:in zu Trainieren sollte bekannt sein. Die Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie sowie zertifizierte Tierverhaltensforscher im Allgemeinen empfehlen allen Hunden, insbesondere Welpen, positive Methoden. Aversives Training kann einen selbstbewussten Welpen weniger bereit machen neue Dinge auszuprobieren. Schlimmer ist jedoch, dass ein empfindlicherer Welpe schwerwiegendere angstbasierte Konsequenzen davontragen kann, wenn aversive Methoden angewendet werden.

4. Vertrauen auf das Bauchgefühl

Empfehlungen des Nachbarn oder der Tierärzt:in können hilfreich sein, aber am wichtigsten ist, dass man selbst, ebenso wie der Welpe mit der Trainer:in auskommt. Wenn daher das Gefühl auftritt, dass die Trainer:in frustriert wirkt oder die Geduld mit dem eigenen Hund verliert, sollte man sich lieber eine:n neue:n Trainer:in suchen.

Sollte die Möglichkeit bestehen, an einer Probestunde teilzunehmen, sollte man dies unbedingt tun bevor man sich anmeldet! Wenn die Hunde und die Besitzer alle so aussehen, als wären sie entspannt und amüsieren sich, könnte dies der richtige Trainer für einen sein. Glückliche Hunde sind motivierter zu lernen, und glückliche Besitzer kehren eher in die Klasse zurück.

Hier sind einige Links, die dir helfen, ein:e Trainer:in in deiner Nähe zu finden:

Durch die Landestierärztekammer SH zertifizierte Hundetrainer:innen (https://www.tieraerztekammer-schleswig-holstein.de/hunde/hundetrainer.html)

Durch die Landestierärztekammer Nds. zertifizierte Hundetrainer:innen (https://www.tknds.de/zertifizierte-hundetrainer/)

HINWEIS: Wenn dein Hund erhebliche Ängste und / oder Aggressionen hat, musst du möglicherweise eine:n Verhaltensspezialist:in anstelle einer Hundetrainer:in hinzuziehen. Suche über diese Links nach einer qualifizierten Verhaltenstherapeut:in :

http://www.gtvmt.de/

Weiterlesen:

Alles, was du für das Welpentraining brauchst

Welpensozialisation

Du hast noch weitere Fragen zum Hundetraining und -verhalten?

Dann vereinbare gerne einen Video-Termin mit einer unserer darauf spezialisierten Tierärzt:innen!

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